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31.10.2020

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04.11.2020

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07.11.2020

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24.11.2020

Rene W.

Rene W.

René

Hallo, ich bin René, 51 Jahre alt und der Vorsitzendes der Tempel Freaks.

Ich möchte Euch hier ein wenig teilhaben lassen an der Geschichte, wie Borussia Dortmund zu meinem Herzensverein geworden und wie es zur Gründung der „Freaks“ gekommen ist.

Ursprünglich stamme ich aus den Niederlanden, wo ich meine ersten Jahre in einem Kinderheim aufgewachsen. Dort musste ich bis zu meiner Adoption einiges über mich ergehen lassen, was tiefe Spuren in mir hinterlassen hat.Bei meinen Adoptiveltern jedoch durfte ich dann eine liebevolle Kindheit erleben.

Ein harter Einschnitt in mein Leben war der plötzliche Tod meines Vater 1984, der im Alter von nur 42 Jahren plötzlich verstorben ist. Da ich noch einen jüngeren Bruder habe und meine Mutter nicht die Kraft hatte, sich um uns beide gleichberechtigt zu kümmern, habe ich mich einsam und verlassen gefühlt.

1989 habe ich dann für mich beschlossen, alleine nach Deutschland auszuwandern und meine berufliche Karriere hier zu beginnen. Mehrere Jahre habe ich für ein internationales Reiseunternehmen gearbeitet und war auch viel im Ausland unterwegs, unter anderem diese Zeit hat mich sehr geprägt. Mittlerweile lebe ich in Östereich und nutze trotzdem jede Gelegenheit, im Dortmunder „Tempel“, dem Westfalenstadion, dabei zu sein.

Die Liebe zu Borussia Dortmund habe ich 1994 entdeckt, mehrmals war ich im Westfalenstadion zu Gast und total fasziniert von der „gelben Wand“, der Fankurve, sowie von der Atmosphäre im Stadion.Die einzigartige Stimmung und die Begeisterung der anderen Fans haben mich elektrisiert. Das „schwarz-gelbe Fieber“ hat mich infiziert und hält bis heute an.

2002 habe ich durch eine Krebserkrankung einen schweren gesundheitlichen Einschnitt erleben müssen, erst seit 2016 bin ich geheilt. Viele Chemotherapien, Bestrahlungen und weitee Therapien haben mich nicht davon abgehalten, dem Verein weiter treu zu sein. Im Gegenteil: Die Leidenschaft für die Borussia hat mir die Kraft gegeben, all dies durchzustehen und mit aller Kraft zu kämpfen. Auch während der Krebserkrankung meiner Frau, die 2018 verstorben ist und die ich aufopferungsvoll begleitet und gepflegt habe, habe ich mir Kraft über den BVB geholt.

Meine Liebe zum Borussia Dortmund und die Leidenschaft für den Verein haben mir in dieser schweren Zeit Hoffnung und Kraft zum Weiterleben gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar. Mit meinen Erfahrungen möchte ich nun anderen Menschen, gleich welcher Herkunft und welchen Alters, Mut machen und sie dabei unterstützen, ihr eigenes Schicksal zu bewältigen. Aus diesem Grund habe ich 2019 die BVB Tempel Freaks e.V.gegründet. Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben, das zu genießen, was für viele selbstverständlich ist.

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